Mediation ist nachhaltig!
- Dr. Sabine Renken

- 4. Sept. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aus Streitsituationen entsteht Energie – die können wir nutzen, um ärgerlich zu sein, aber auch, um nach Lösungen zu suchen. Wenn man Nachhaltigkeit als Handlungsprinzip zur Nutzung von Ressourcen betrachtet, dann können wir die im Konflikt entstehende Energie als Ressource betrachten und daraus etwas Besseres machen, nämlich eine Konfliktlösung.
Dafür muss man den Verhandlungs- oder Mediationsprozess so gestalten, dass die Transformation des Konfliktes nachhaltig ist. Das erreichen wir mit einer qualitativen Verhandlungsführung und einer zweckmäßig formulierten Vereinbarung. Damit schaffen wir Nachhaltigkeit in der Konfliktlösung. Denn natürlich korreliert die Qualität der Verhandlungsführung mit der Qualität der Ergebnisse. Ein nachhaltiges - im Sinne von: andauerndes - Ergebnis einer Mediation erreichen wir durch die Befriedigung des Bedürfnisses der beteiligten Parteien nach Sicherheit und Kontrolle. Das spielt für das Gerechtigkeitsempfinden eine große Rolle. Und das Gute, und wiederum nachhaltige ist, dass es einen Lerneffekt aus positiven Verhandlungsergebnissen gibt: nämlich das Vertrauen, dass wir auch in Zukunft auftretende Probleme konstruktiv lösen können.

