Mediation in größeren Gruppen
- Dr. Sabine Renken

- 11. Sept. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 26. Okt. 2025
Über Arbeiten in Teams und größeren Gruppen wird viel geforscht, geschrieben und gecoacht. Zuletzt habe ich auf der Jahrestagung unseres Vereins MKBauImm Mediation und Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft e.V. e.V. – Mediation und Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft aus dem Workshop von Andrea Jost und Eva Wolf darüber viel gelernt. Was macht eine Gruppe aus und wie funktioniert sie? Forming, storming, norming, performing – das ist in der Regel die Struktur, mit der die Gruppe sich konstituiert, und die der Mediator kennen sollte, um diesen Prozess zu steuern. Und er, oder sie, sollte auch auf die besondere Stellung der einzelnen Mitglieder achten. Wenn die Gruppe gut arbeitet, setzen die Teilnehmer ihre individuellen Fähigkeiten ein und erreichen in einem Klima konzentrierter Aktiviertheit gemeinsam ihre Ziele. Das ist bei Mediation in einer größeren Gruppe nicht anders – und es ist wichtig, dass der oder die Mediator*in Fallstricke und Unebenheiten im Auge behält, um Schwierigkeiten zu umschiffen, sowohl auf der sachlichen als auch auf der persönlichen Ebene der Teilnehmer.
Meine Erfahrung ist: wenn die Gruppe erst einmal richtig unterwegs ist, lässt sich die Lösung nicht aufhalten! Auch und gerade in größeren Gruppen ist Mediation ein geeignetes Tool, um Konflikte konstruktiv zu lösen.

